Schritt auf Schnitt

Haben Sie vielen, lieben Dank, Herr Pauly.

Die Ankündigung vom Rücktritt ist ein großer Schnitt in Ihrem Leben und ein wichtiger Schritt im Leben Gerolstein´s zu seiner Gesundung.

Epochale 16 Jahre an der Macht ist viel zu viel Zeit für eine Demokratie. Das macht sie nur kaputt. Denn sie lebt vom Wandel.

Und den braucht Gerolstein nötiger denn je. Ihr Rückzug kann nur der Anfang sein. Alle Verantwortlichen, die in den letzten 2-3 Jahrzehnten dazu beitrugen den Zustand Gerolsteins bewirkt zu haben, der nun mit Stadtumbau-Programmen etc. von über 20 Mio. Euro korrigiert werden soll, können doch nicht auch diejenigen sein die nun das neue Gerolstein planen und organisieren.

Es ist die Zeit Konsequenzen zu ziehen und Menschen mit frischen Ideen Platz zu geben.  

Gerolstein braucht weder ein zweites Sarresdorf auf dem Brunnengelände, noch ein Sarresdorf des dann kommenden Leerstands. Gerolstein braucht keine Abrissbirnen, sondern ein Besinnen auf seine Ressourcen und deren Ausbau.

Gerolstein braucht das was es kann, eine Entwicklung am Wasser. Das was es weltberühmt gemacht hat soll auch dort bleiben, bei seinen Quellen.

Wasser-Institut, Aqua-Park, SPA und neues Besucherzentrum, etc.. Die Herausforderungen sind groß, die Möglichkeiten auch.

 

Mitnichten braucht es zukünftig Menschen in Verantwortung und Konzepte der Stadtentwicklung die bevorzugt aufs Geld schauen. Sollte es bisher so gewesen sein? Gerolstein selbst ist in diesen Zeiten auf der Suche sich zu finden und dazu braucht es keine Gier, sondern Kompetenz.

Diese kann dann auch gerecht entlohnt werden.

 

Sofia Camargo & Thomas EJ Klasen / www.gerolsteiner.land